Norbert Glante: Konservative Mehrheit schadet Europa

Veröffentlicht am 08.04.2009 in Europa

Werneuchen (MOZ) . In wenigen Wochen, am 7. Juni, wird das Europäische Parlament gewählt. Ein Ereignis, dass sicher noch nicht im Bewusstsein vieler Deutscher verankert ist. Um das zu ändern, hatte sich der SPD-Ortsverein Werneuchen am Montagabend den Europa-Abgeordneten Norbert Glante eingeladen.

Der studierte Automatisierungstechniker sprach über konservative Mehrheiten, Fördermittel und die gegenwärtige Krise.

Die, so meinte Glante, wäre zumindest teilweise vermeidbar gewesen. "Wir haben schon 2001 gefordert, die Hedge-Fonds zu überwachen", erklärte der Sozialdemokrat. Auch sollten die sogenannten Steueroasen trockengelegt und die Rating-Agenturen unabhängig finanziert werden. Man sei damals aber an den politischen Verhältnissen im Parlament gescheitert. "Heute sagen viele, dass wir richtig lagen", so der in Werder lebende Glante. Er verkündete auch, dass Brandenburg ab 2013 mit weniger finanzieller Unterstützung aus Brüssel rechnen muss. Der Grund: Mehr Regionen wetteifern um die Mittel.

Der ganze Artikel ist in der Print-Ausgabe der MOZ vom 8. April 2009 nachzulesen oder unter: www.moz.de

 
 

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