Mehr Zeit und mehr Personal gefordert

Veröffentlicht am 04.06.2009 in Bildung

Panketal (fos). An den Schulen sind es Unterrichtsausfall und große Klassen, bei den Förderschulen die Ablehnung bestimmter Therapien durch die Krankenkassen und an den Kitas der schlechte Betreuungsschlüssel - Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) musste sich am Dienstagabend viele Kritikpunkte anhören. Im Wesentlichen zielten sie alle darauf, mehr Zeit für Kinder zu haben. Oder wie es die Zepernicker Kita-Leiterin Monika Kruschinski sagte: "Kinder bekommen zu wenig von dem, was sie brauchen."

Im Vorfeld der Landtagswahl hatte die SPD in die Röntgen-Gesamtschule eingeladen. Rupprecht, selbst einmal Gymnasialschulleiter, kennt die Praxis, wies auf Verbesserungen hin, auch auf angestrebte Verbesserungen, doch nannte er auch finanzielle Grenzen. Dennoch genieße Bildungspolitik über Parteigrenzen hinweg Priorität, und das mache ihn froh, gebe es gerade in Krisenzeiten keine bessere Investition in die Zukunft als die in Bildung.

Dies war für Rupprecht der Moment auf die Finanzen einzugehen. Brandenburg habe bundesweit mit den höchsten Versorgungsgrad, aber einen schlechten Betreuungsschlüssel. Doch allein die Verbesserung bei den unter Dreijährigen von 1:7 auf 1:6 koste 17,5 Millionen Euro und damit den größten Teil der zusätzlich vorgesehenen 25 Millionen Euro für den Kita-Bereich. Unbedingt aufzustocken sei auch die erfolgreich begonnene Sprachförderung.

Andere Ziele des Wahlprogramms nannte Rupprecht: das Schüler-BAföG und den Verzicht auf Studiengebühren, um insbesondere jungen Frauen ein Studium zu ermöglichen. Allgemeines Einverständnis erübrigte eine Diskussion. Auch Erreichtes bilanzierte Rupprecht, etwa den Bestandsschutz für Kitaplätze bei Arbeitslosigkeit, die Verhinderung von Schulschließungen auf dem Land durch kleine Klassen.

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