Kameradinnen und Kameraden des Ehrenamtes besser schützen

Veröffentlicht am 28.09.2017 in Landespolitik

Foto: © Stefan Schmiedel/ SPD Barnim

Potsdam. Die mehr als 40.000 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Feuerwehren im Land Brandenburg leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Bevölkerung.

Sie setzen häufig ihr Leben aufs Spiel, um andere aus Gefahren zu befreien. Deshalb hat der Landtag Brandenburg auf Initiative der SPD an diesem Mittwoch beschlossen, die Versorgung der Retter im Unglücksfall zu verbessern. Mit den Stimmen aller demokratischen Fraktionen wurde ein entsprechender Antrag beschlossen, wie der Landtagsabgeordnete Daniel Kurth, MdL und Sprecher für Brand- und Katastrophenschutz der SPD Landtagsfraktion mitteilte.

„Auch in Eberswalde, im Landkreis Barnim und darüber hinaus engagieren sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für die Gemeinschaft und sind dabei oft Gefahren ausgesetzt“, so Kurth.

„Neben der wichtigen Arbeit in Vereinen und Initiativen, gibt es eben diese besonders herausragende Form des ehrenamtlichen Engagements. Es ist diejenige Form des Ehrenamtes, die sich als staatstragendes Ehrenamt bezeichnen ließe. Es sind diese all jene Ehrenämter, die tatsächlich unverzichtbar sind. Unverzichtbar, weil staatliche Pflichtaufgaben im Ehrenamt erfüllt werden müssen. Sie wirken dabei natürlich mit allen hauptamtlichen Strukturen unserer Sicherheitsarchitektur zusammen. Es ist aber in der Masse das Ehrenamt, welches die Aufgabenerfüllung der täglichen Gefahrenabwehr im Brandschutz, darüber hinaus aber auch die Aufgaben des Katastrophen- und Zivilschutzes sicherstellt. Hingehen, wo andere wegrennen. Und alles ehrenamtlich. Jeder dieser Einsätze ist mit einem Risiko verbunden.“ führt Daniel Kurth aus.

„Die unterschiedliche Absicherung von Beamten, Angestellten oder Freiwilligen  im Einsatz stellt eine schreiende Ungerechtigkeit dar. Ihnen allen gebührt unser aller Respekt, und sie haben Anspruch auf eine angemessene gleichberechtigte Versicherung und Versorgung, falls ihnen beim Einsatz etwas zustößt.“ so Kurth weiter.

Anlass für die beabsichtigte Neuregelung war das Unglück Anfang September auf der Bundesautobahn 2, bei dem zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Lehnin während des Einsatzes nach einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. „Das hat uns alle tief getroffen. Wir sehen unsere politische Verantwortung nun darin, die Hinterbliebenen bestmöglich abzusichern“, erklärte der SPD-Abgeordnete aus Daniel Kurth (Eberswalde). „Wir werden uns auf Bundesebene für eine Änderung der gesetzlichen Vorschriften einsetzen und gegebenenfalls zeitnah für Brandenburg eine praktikable und gerechte Lösung verabschieden. Darauf können sich die Kameradinnen und Kameraden ebenso wie ihre Familien verlassen.“

Der im Landtag beschlossene Antrag im Internet:

https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_7300/7394.pdf

 
 

Viele Menschen in Deutschland fragen sich gerade, wie sie Ukrainerinnen und Ukrainern helfen können. Wir zeigen Dir hier, welche Hilfsorganisationen Du mit Spenden unterstützen, wie Du Geflüchtete aufnehmen und auf welchen Kundgebungen Du Solidarität zeigen kannst.  www.SPD.de und www.barnim.de/ukraine-hilfe


Auf Facebook

 

 


Jetzt in die SPD

Jetzt SPD Mitglied werden


Für Sie im Landtag


Für Sie im Bundestag

Stefan Zierke MdB

Simona Koß MdB


EIN Brandenburg

SPD Brandenburg


Arbeitsgemeinschaften

JUSOS Barnim

Arbeitsgemeinschaft für Bildung


KALENDER

Alle Termine öffnen.

24.05.2022 - 24.05.2022 Fraktionssitzung Kreistag Barnim
Vorbereitung Kreistag

24.05.2022, 18:00 Uhr Stadtverordnetenversammlung

01.06.2022 - 01.06.2022 Kreistag

01.06.2022, 18:30 Uhr Vorstandssitzung SPD OV Wandlitz

04.06.2022 - 04.06.2022 FinE, Fest in Eberswalde




Wahlprogramme

Wahlprogramm Barnim

Das Zukunftsprogramm


Koalitionsvertrag 2021-2025


Corona Informationen

SPD News


23.05.2022 10:49
Das Land in guten Händen.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil führt die SPD in die Landtagswahl im Herbst. Bei einer Landesvertreterversammlung am Samstag in Hildesheim wurde er mit 100 Prozent auf Listenplatz eins gewählt.

Ab 1. Juni kannst Du im öffentlichen Nahverkehr für 9 Euro pro Monat Busse und Bahnen nutzen, bundesweit und bis Ende August. Du kannst also zum ultimativen Tiefpreis mit Bus und Bahn nicht nur zu Deiner Arbeit fahren, sondern auch Städte- und Urlaubstrips machen. Hier erfährst Du, wie das Ticket funktioniert.

15.05.2022 20:00
Schwarz-Gelb abgewählt.
Schwarz-Gelb ist in NRW abgewählt. Sollte Rot-Grün möglich sein, ist die SPD bereit, Verantwortung zu übernehmen. Das machten SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und SPD-Chef Lars Klingbeil deutlich.

Counter

Besucher:540136
Heute:69
Online:2

Suchen