Gemeinsam für die RB63 Eberswalde – Joachimsthal – Templin

Veröffentlicht am 11.07.2022 in Verkehr

Seit 2018 befindet sich der RB63 in der Verlängerung von Joachimsthal bis nach Templin im Testbetrieb. Ziel dieses Testbetriebes war es, die Fahrgastzahlen zu ermitteln und damit eine belastbare Grundlage für eine Entscheidung über einen dauerhaften Betrieb der verlängerten Strecke zu sammeln.

Diese Verlängerung der RB63 ist eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Region und des dortigen Tourismus. Die Bahn ist dabei für Pendlerinnen und Pendler eine umweltfreundliche und kostengünstigere Alternative zum Auto.

Die Testphase der Verlängerung der RB63 läuft bis Ende dieses Jahres. Trotz der herausragenden Bedeutung dieser Streckenverlängerung für die Region wird derzeit die Aufnahme in den Landesnahverkehrsplan 2024 nicht beabsichtigt. Grund dafür sind die Fahrgastzahlen von durchschnittlich 100 Personen auf dem Abschnitt des Testbetriebes. Nötig wären durchschnittlich 300 am Tag.

Da diese Strecke eine wichtige Rolle in der Zukunft der Region spielt, wirbt der Landtagsabgeordnete Hardy Lux gemeinsam mit seinem Kollegen und Sprecher für öffentliche Mobilität, Sebastian Rüter, sowie dem Amtsdirektor von Joachimsthal, Hans-Joachim Blomekamp, dem Bürgermeister von Templin, Detlef Tabbert sowie weiteren lokalen Vertretern aus Politik und Verwaltung für eine stärkere Auslastung der Strecke.

Hardy Lux (MdL): „Die Wiederbelebung von Strecken in Brandenburg verdeutlicht noch einmal, wie wichtig ein Ausbau des ÖPNV ist und dass eine Stilllegung von funktionstüchtigen und sanierten Strecken im gleichen Atemzug wenig zweckdienlich ist. Ich bin überzeugt davon, dass diese verlängerte Strecke von großer Bedeutung ist. Darum rufe ich weiterhin auf, nach Möglichkeit das Auto stehenzulassen, den RB63 zu nutzen und die Fahrgastzahlen weiter zu steigern. So haben wir das entscheidende Argument, um einen fortgeführten Testbetrieb 2023 weiter zu ermöglichen.“

Daniel Kurth (Landrat Kreis Barnim): „Fahrgasterhebungen in Krisenzeiten sind wenig aussagekräftig, wenn es darum geht, den durchschnittlichen Nutzungsgrad auf einer Strecke zu ermitteln. Viele Nutzende des ÖPNV haben während Corona absichtlich Bus und Bahn gemieden. Diesen Zeitraum als Grundlage für Entscheidungen über den Regelbetrieb des RB 63 zu nehmen, kann daher keine realistischen Ergebnisse liefern.“

Hans Joachim Blomenkamp (Amtsdirektor Amt Joachimsthal): „Der Erhalt der Zugverbindung RB 63 zwischen Eberswalde und Templin ist sehr wichtig für die weitere Entwicklung der Gemeinden entlang der Zugstrecke. Ein vorhandener Bahnanschluss ist ein sehr wichtiges Kriterium für Menschen, die sich im berlinferneren Umland ansiedeln möchten. Ein Umstieg von Pendlern und SchülerInnen auf die Schiene kann nur mit attraktiven Verbindungen gelingen. Städte und Gemeinden mit bestehendem Bahnanschluss sollten zukünftig bei der Landesplanung eine bevorzugte Entwicklung und Erweiterung von Siedlungsflächen ermöglicht werden."

Detlef Tabbert (Bürgermeister Templin): "Spätestens die Fahrgastzahlen aus dem Juni 2022 mit durchschnittlich 300 Personen pro Tag zeigen, dass ein Weiterbetrieb der Bahnstrecke Sinn macht. Gerade in Zeiten des Klimawandels und der notwendigen Verkehrswende hin zur stärkeren und konsequenten Nutzung des Umweltverbundes wäre es ja unvernünftig, den Betrieb der Schorfheide-Bahn (RB 63) mit steigenden Nutzerzahlen einzustellen."

 

Bild v.l.n.r.: Christian Hartphiel (SPD Templin), Sebastian Tattenberg (Stadt Templin), MdL Sebastian Rüter, Jörg Liebscher (Ortsvereinsvorsitzender SPD Joachimsthal-Schorfheide), MdL Hardy Lux, Amtsdirektor Blomkamp (Amt Joachimsthal), Harald Lüderitz (SPD Kreistagsabgeordneter Barnim)

 
 

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