Was ist frühkindliche Bildung wert? - Was soll Kita künftig kosten?

Veröffentlicht am 06.12.2016 in Ortsverein

Für viele Barnimer Familien sind die Kosten der Kinderbetreuung nicht unerheblich. Warum aber gibt es so große regionale Unterschiede und wäre es nicht an der Zeit, über eine spürbare Entlastung der Eltern nachzudenken? Sollten Eltern perspektivisch vielleicht sogar ganz von den Kosten befreit werden oder soll es in erster Linie nur um die Verbesserung der Betreuungsqualität gehen?

 

Dass diese Fragen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und beantwortet werden können, zeigte sich bei der Diskussionsveranstaltung, zu der Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten am vergangenen Donnerstag gemeinsam eingeladen hatten.

Während die anwesenden Träger von Kindertageseinrichtungen vor allem für die Verbesserung des Personalschlüssels plädierten, äußerten Eltern daneben auch den Wunsch nach einer spürbaren Beitragsentlastung. Brandenburger Eltern tragen zwar nur rund 17% der Gesamtkosten eines Kitaplatzes, wie Cassandra Lehnert, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bernau, in ihrem Eingangsreferat deutlich machte, aber auch dieser Anteil kann das Familienbudget mitunter ordentlich belasten. Gerade bei mehreren Kindern sind von Familien im mittleren Einkommensbereich mitunter mehrere hundert Euro im Monat an Kitabeiträgen zu zahlen.

Sie appellierte in diesem Zusammenhang noch einmal an die Finanzierungsverantwortung von Bund und Land. Sollte sich das Land Brandenburg für einen Wegfall der Elternbeiträge entscheiden, muss die dadurch bei den Kommunen und freien Trägern entstehende Finanzierungslücke durch den Bund oder das Land geschlossen werden.

 

Vielen Anwesenden sprach Josef Keil deshalb mit seiner Forderung, „Weg mit den Kitabeiträgen!“, aus dem Herzen. Der engagierte Sozialdemokrat ist überzeugt, dass auf diese Weise nicht nur Familien finanziell entlastet, sondern auch gleiche Chancen für alle Kinder von Anfang an geschaffen werden können. Demgegenüber plädierte Richard Specht, frischgebackener Vater und SPD-Ortsvereinsvorsitzender aus Panketal, für die Beibehaltung der Kitabeiträge: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert“, so sein Fazit.

 

Die Brandenburger SPD hat eine Entlastung der Eltern bereits im Blick. Sie möchte ab September 2018 4,5 Mio. Euro für einen Einstieg in die Beitragsentlastung bereitstellen. Um mit Eltern und Großeltern, aber auch mit Erziehern und Trägern dazu ins Gespräch zu kommen, soll es im nächsten Jahr landesweit Regionalkonferenzen geben, an denen dann auch Bildungsminister Günter Baaske teilnehmen wird.

Die Barnimer Sozialdemokraten hoffen, die spannende Diskussion dann mit ihm und vielen interessierten Eltern fortsetzen zu können.

 

 
 

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