Verantwortung für die Zukunft

Veröffentlicht am 07.10.2004 in Verkehr

Plädoyer für den Ausbau des Flugplatzes Finow.

Eines voraus: Es ist in vergleichbaren Fällen bewiesen, dass der Ausbau eines Regionalflughafens in dem jetzt angestrebten größeren Rahmen sicher zu neuen Arbeitsplätzen führt, nicht nur im Objekt selber, sondern besonders im begleitenden Gewerbe (verschiedene Dienstleister, Verkehr, Handel).

Die Voraussetzungen für eine solche Entwicklung werden offensichtlich immer realistischer. Es ist tatsächlich unverantwortlich, diese einmalige Möglichkeit zu zerreden oder gar zu behindern.

Alle Langzeitarbeitslosen und alle jungen Familien, die nicht „auswandern“ wollen bzw. nicht können, würden das nicht verstehen. Da liegt meiner Meinung nach die wirkliche Verantwortung für die Zukunft und gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern. Engagierte und risikobereite Investoren brauchen auch in diesem Fall die Unterstützung der Landesregierung. Landtagsabgeordnete aus der Region müssen diese Verantwortung aufnehmen und in ihrer Arbeit daran gemessen werden, wie wirksam sie sich für den Flughafenausbau einsetzen. Von Seiten der Bürger ist wirksame Einflussnahme und Kontrolle nötig.

Um Arbeitsplätze muss gekämpft werden, genauso energisch wie der berechtigte Kampf gegen unsoziale Auswirkungen der Arbeitslosigkeit geführt wird. Andere Bürgerinitiativen wie zum Beispiel in Neuhardenberg zeigen uns, wie man es machen kann und gegebenenfalls machen muss, wenn mehr Druck auf die Politik auszuüben ist.

Den Flugplatz Finow gibt es schon lange. Die Bürger können im Prinzip damit umgehen. Extreme, unzumutbare Belastungen werden nicht mehr zugelassen. Die auf der Veranstaltung geäußerten unterschiedlichen Meinungen weisen aber auf unterschiedliche Interessenlagen hin.

Wer ein Grundstück im direkten Umfeld des Flugplatzes erworben hat oder schon länger besitzt und wer für sich und seine Familie eine relativ gesicherte Zukunft gewährleistet sieht, wird die gesetzlich vorgeschriebenen und streng kontrollierten Schutzmaßnahmen vor Belastungen eines Flughafenbetriebes immer kritischer bewerten als jemand, der von dieser Sicherheit weit entfernt ist, dies aus eigener Kraft ändern möchte und deshalb den Kampf um einen Arbeitsplatz aufnimmt. Hier müssen Prioritäten gesetzt werden! Für welche Interessengruppe wohl?

Ekhart Grabbert

(Artikel auch veröffentlicht in der Märkischen Oderzeitung vom 07.10.2004)

 
 

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