ver.di-Mitglieder im Barnim wenig aktiv

Veröffentlicht am 05.09.2006 in Kommunalpolitik

Eberswalde (neu/GMD) Der Erwerbslosenausschuss der Gewerkschaft ver.di Uckermark/Barnim hat in der vergangenen Woche neu gewählt. Auf der Sitzung im Evangelischen Gemeindezentrum im Brandenburgischen Viertel wurden aber auch Themen wie Mitgliederschwund und künftige Ziele diskutiert. "Die Mitgliederzahlen sind besorgniserregend", sagt Carsten Zinn, der erneut zum Vorsitzenden des Erwerbslosenausschusses Barnim/Uckermark gewählt wurde.

Der Zusammenschluss hat derzeit rund 1200 Mitglieder. Doch auch die Mitglieder könne man laut Zinn schlecht erreichen. Veranstaltungen, die der Ausschuss organisiert, werden wenig angenommen. "Es ist auch eine Mobilitätsfrage", erklärt Zinn die Problematik. "Wir müssen vor Ort Aktionsformen entwickeln, in denen sich auch Erwerbslose wieder fänden und einbringen können", so der Eberswalder, der selber seit 32 Jahren Gewerkschaftsmitglied ist.

Für Arbeitslose kostet der Beitrag bei ver.di 2,50 Euro im Monat, sozialrechtliche Beratung und Mitgliederzeitschrift inklusive. "Manche begreifen uns als eine Art ADAC", bedauert Zinn. Wenn es nach dem 49-Jährigen geht, sollte die Gewerkschaft aber vor allem die Mitglieder aus dem tristen Alltag heraus holen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. "Gerade auch für Menschen, die von den Parteien enttäuscht sind und die trotzdem politisch aktiv sein möchten", erläutert Zinn.

Zu seiner Stellvertreterin wurde Regine Hornschuh gewählt. Aus Eberswalde sitzt zudem auch Andreas Steiner im erweiterten Ausschuss.

Vorsitzender Zinn gab während der Sitzung ein Resümee, erinnerte an bundesweite Protestaktionen gegen Lohndumping oder gegen Rechtsextremismus in Halbe. Vor Ort hat die Interessenvertretung der Erwerbslosen z. B. den Streik der Albert-Einstein-Schule unterstützt. "Aktuell gilt es dafür zu kämpfen, dass die Einführung des Sozialtickets nicht nur eine Beschlussvorlage bleibt", so Zinn. Um politisch mehr Einfluss zu nehmen, sei es wichtig, in Eberswalde einen Ortsverband zu gründen, der zum Beispiel auch Ansprechpartner für Medien ist. Am 26. Oktober besucht nun erst einmal der Bundesvorsitzende Frank Bsirske die Waldstadt.

Quelle: Märkische Oderzeitung: 05.09.2006

 
 

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