Unseriöse Geschäftspolitik der GLG mbH zu Lasten der Beschäftigten

Veröffentlicht am 20.05.2007 in Kommunalpolitik
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Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Barnim (AfA Barnim) übt massive Kritik an der Personal- und Tarifpolitik der GLG mbH - Gesellschaft für Leben und Gesundheit.

Kürzlich noch als moderne innovative Einrichtung mit Hubschrauberlandeplatz gefeiert, will die GLG mit Einstellungen von befristeten ungelernten Servicekräften im Pflegebereich einen Niedriglohnsektor etablieren. Durch die sukzessive Reduzierung des zeitlich befristeten examinierten Fachpflegedienstpersonals sind Überlastungen und Qualitätsabbau zum Nachteil der Patienten vorprogrammiert.

Die AfA Barnim hält die Festvergütung der Servicekräfte mit einem monatlichen Verdienst von 825 Euro bei einer 30-stündigen Arbeitswoche für einen Armutslohn. Dieser errechnete Stundenlohn von rund 6,88 Euro liegt unter dem vom DGB geforderten gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde. Wir fordern, dass die Beschäftigten mit der Entlohnung ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien existenzsichernd bestreiten können. Zu hinterfragen ist, ob man sich im derzeitigen Konsolidierungsprozess der GLG vier Geschäftsführer leisten kann, die in ihrer Vergütung nicht gerade auf dem Niveau eines Leistungsbeziehers im Arbeitslosengeld II liegen. „Wasser predigen und Wein trinken“ seitens des Managements trägt nicht zur Glaubwürdigkeit und Seriosität bei.

Die AfA Barnim erwartet, dass Landrat Bodo Ihrke (SPD) in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GLG zu diesen bedrohlichen Entwicklungen Position bezieht. Wie sollen die Bürgerinnen und Bürger die SPD-Mindestlohnkampagne „Lohndumping verboten! Für Mindestlöhne“ Ernst nehmen, wenn in kommunalen Unternehmen Niedriglöhne installiert und ein schleichender subventionierter Arbeitsplatzabbau vorangetrieben wird?

Die AfA Barnim erklärt ihre Solidarität und Unterstützung mit den Beschäftigten der GLG im Kampf für eine existenzsichernde Vergütung, für qualitätsgerechte Arbeitsbedingungen und für Arbeitsplätze mit Perspektive. Als Gesundheitsholding in kommunaler Trägerschaft sollte sie eine besondere soziale Verantwortung für die Menschen in der Region haben. Wir brauchen keine GLG, die in einer strategie- und konzeptionslosen „Wild-West-Manier“ zu Lasten der Beschäftigten und der Patienten auf Lazarett-Niveau geführt wird.

Quelle: AfA Barnim

 
 

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