Umfrage: SPD profitiert von optimistischer Grundstimmung

Veröffentlicht am 05.03.2009 in Allgemein

Potsdam - Trotz der Wirtschaftskrise herrscht unter den Brandenburgern laut einer Umfrage eine optimistische Grundstimmung, von der vor allem die SPD profitiert. Danach äußern sich 66 Prozent der Befragten "zufrieden" oder "sehr zufrieden" mit ihrer derzeitigen Lebenssituation, während es 2008 nur 61 Prozent waren. 67 Prozent sehen ihre persönliche Zukunft eher hoffnungsfroh und 73 Prozent stimmen der Einschätzung zu, dass die anstehenden Probleme schon gelöst werden können. Unterm Strich sind in der am Donnerstag von der SPD vorgestellten Umfrage 52 Prozent der Wahlberechtigten mit der Arbeit der Partei in den vergangenen Monaten zufrieden.

Im Auftrag der märkischen SPD hatte das Meinungsforschungsinstitut tns infratest im Zeitraum vom 2. bis 11. Februar 1000 Bürger befragt. Ähnlich wie in einer fast zeitgleichen Emnid-Erhebung auf Initiative der Linken läge die SPD mit 35 Prozent der Zweitstimmen bei einer Landtagswahl am nächsten Sonntag vorn. Die Linke würde 26, die CDU 22 Prozent erhalten, FDP und Bündnis 90/Die Grünen kämen auf 6 beziehungsweise 5 Prozent.

Während in der Umfrage jeweils 80 Prozent der SPD- und CDU- Anhänger ihre persönliche Zukunft eher optimistisch sehen, sind es bei der Linken nur 47 Prozent. Die Linkspartei versuche, die Bevölkerung als "Verlierer-Gesellschaft" anzusprechen, kommentierte SPD-Generalsekretär Klaus Ness und sprach von einer "Milieu-Partei". Dazu würde passen, dass 80 Prozent der SPD- und 84 Prozent der CDU- Anhänger für sich eine positive Bilanz der deutschen Wiedervereinigung ziehen, gegenüber nur 45 Prozent der Linkspartei- Sympathisanten.

In einer von den Demoskopen erbetenen Selbsteinschätzung rechnen sich 25 Prozent der oberen Mitte beziehungsweise Oberschicht der Gesellschaft zu; 1993 und 2000 waren es erst 13 Prozent. Auffällig ist, dass die CDU - anders als die SPD - kaum mit ihrer Arbeit in der Koalition punkten kann. So zeigen sich hier nur 28 Prozent der Befragten insgesamt und 46 Prozent der eigenen Anhänger mit der Union zufrieden. "Die CDU hat Mühe, die eigenen Leute glücklich zu machen, und ein Akzeptanzproblem mit ihrer Regierungsarbeit", meinte Ness.

Selbst 64 Prozent der Grünen-Anhänger äußern sich laut Umfrage erstaunlicherweise zufrieden über die jüngste SPD-Bilanz. Gleich, nach welchen politischen Aufgaben gefragt wurde, wird den märkischen Sozialdemokraten den Zahlen zufolge am ehesten zugetraut, sie zu lösen. Dies reicht von sozialer Gerechtigkeit über den Einsatz für gleiche Lebenschancen in allen Regionen bis hin zur Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Brandenburg, die Bildungspolitik und die Bekämpfung des Rechtsextremismus.

Beifall erhalten die Sozialdemokraten auch für ihre Beschlüsse, in den nächsten fünf Jahren 1250 Lehrer einzustellen und ein Schüler- Bafög von 100 Euro monatlich für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ab der 11. Klasse bis zum Abitur einzuführen. Die Frage, ob sich Brandenburg in die richtige Richtung bewegt, bejahen 68 Prozent der angesprochenen Wahlberechtigten. Die meisten (84 Prozent) zählen hier zu den SPD-Anhängern, auf Seiten der CDU und Linken sind es 69 und 58 Prozent, bei den Bündnisgrünen äußern sich 64, bei der FDP gar 76 Prozent in diesem Sinne.

 
 

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