SPD startet ins Superwahljahr - Wahlkampfzentrale eröffnet

Veröffentlicht am 02.03.2009 in Wahlen

dpa - Die brandenburgische SPD ist am Montag offiziell in den diesjährigen Wahlkampf gestartet. Die Partei habe für das Superwahljahr eine gute Ausgangsposition, sagte der Landesvorsitzende und Ministerpräsident Matthias Platzeck bei der Vorstellung der Wahlkampfzentrale in Potsdam. Sie trägt den Namen «Ostkurve», nach der Himmelsrichtung, in der der Arbeitsraum im Regine-Hildebrandt-Haus liegt. Unter anderem werde es Kundgebungen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und dem SPD-Bundesvorsitzenden Franz Müntefering geben, kündigte Platzeck an.

Er zeigte sich optimistisch und bekräftigte das Ziel seiner Partei, bei der Landtagswahl am 27. September mit deutlichem Abstand stärkste politische Kraft zu werden. Ein Parteitag soll den 55- jährigen Regierungschef am 20. Juni in Prenzlau erneut zum Spitzenkandidaten wählen. Vor kurzem hatte der Vorstand der rund 6500 Mitglieder zählenden Partei die Landeslisten für die Landtags- und Bundestagswahl beschlossen. Sie werden von Platzeck beziehungsweise Steinmeier angeführt. Der Außenminister und Vizekanzler bewirbt sich erstmals um ein Direktmandat für den Bundestag.

Eine Umfrage zur Landtagswahl sah die SPD jüngst bei 36 Prozent der Zweitstimmen, gefolgt von der Linken (26) und CDU (21). «Wir wollen alle Wahlkreise direkt gewinnen», unterstrich Platzeck. Dafür treten 44 Kandidaten an. Auch sie sollen vom «Ostkurven»-Team unterstützt werden. Zur Art des Wahlkampfes bemerkte der Parteivorsitzende: «Die SPD hat vor, wieder auf die Marktplätze zu gehen.» Zum knappen Wahlsieg der SPD 2004 hatte auch die Strategie «mit dem Gesicht zum Volk» beigetragen, wonach vor allem Platzeck die unmittelbare Begegnung mit der Bevölkerung suchte.

Mit Blick auf weitere Hilfe durch Prominente aus der Bundespartei, sagte der SPD-Chef: «Wir haben uns immer vorzugsweise auf uns selbst verlassen.» Erneut lehnte er es ab, wie von der CDU immer wieder gefordert, sich frühzeitig auf einen möglichen Koalitionspartner festzulegen. Dies werde nach der Schließung der Wahllokale entschieden. Seit 1999 regiert die SPD gemeinsam mit den Christdemokraten, die unbedingt ein rot-rotes Bündnis verhindern wollen. Dazu meinte Platzeck, es werde «nicht einfach abgehakt, mit wem man vertrauensvoll in der Vergangenheit das Land gestaltet hat».

 
 

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