Schwarz-Gelb macht in der Energiepolitik Rolle rückwärts

Veröffentlicht am 24.02.2010 in Bundespolitik

Zu den Plänen der Regierungsfraktionen, die Förderung der erneuerbaren Energien massiv zu kürzen, erklärt Ute Vogt, Mitglied des SPD-Präsidiums:

Schwarz-Gelb ist auf dem Weg zurück in die energiepolitische Vergangenheit. Eine überzogene Kürzung ohne Augenmaß gefährdet den erreichten Technologievorsprung der heimischen Solarindustrie und damit eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Gefährdet sind aber auch unzählige Jobs im Handwerk: Denn es sind die kleinen Betriebe vor Ort, die die Solaranlagen auf den Dächern montieren. Hier wird die Chance verspielt, Deutschland als globalen Umwelttechnologiestandort des 21. Jahrhunderts zu profilieren.

Dieses unüberlegte Vorgehen passt zur energiepolitischen Rolle rückwärts von Schwarz-Gelb: Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern und den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindern. Für uns ist klar: Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Union und FDP aber machen Lobbypolitik für die Atomkonzerne.

 
 

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