Pflege in die Mitte der Gesellschaft tragen

Veröffentlicht am 24.06.2011 in Gesundheit

Potsdam. Der vorhandene und künftig zu erwartende Pflegebedarf erfordert eine verstärkte regionale und überregionale Zusammenarbeit und Koordination aller an der Pflege Beteiligten.

Sylvia Lehmann, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion erklärte: "Mit dem ersten Landespflegeänderungsgesetz legen wir die Grundlage für eine pflegerische Versorgung mit einem zeitgemäßen ganzheitlichen Verständnis von Pflege. Damit stellen wir die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen an Beratung und Unterstützung in den Vordergrund. Dies gilt insbesondere auch für die spezifischen Bedarfe von Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz."

Die SPD-Sozialexpertin Sylvia Lehmann betonte weiter: "Wir wollen die Pflege in die Mitte der Gesellschaft tragen. Deshalb brauchen wir eine Verknüpfung von persönlichen und familiären Hilfen mit ambulanten und stationären Pflegeleistungen. Auch Maßnahmen der kommunalen Altenhilfe, der geriatrischen Rehabilitation, der Gesundheitsprävention und bürgerschaftliches Engagement müssen einbezogen werden. Ich bin sicher, dass es uns auf diese Weise gelingt, passgenaue Lösungen zur pflegerischen Versorgung im gesamten Land zu finden. Dies gilt auch und gerade unter den konkreten regionalen Bedingungen und Strukturen vor Ort."

 
 

 

 

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