Mindestlohn: +100.000 Jobs

Veröffentlicht am 16.06.2007 in Wirtschaft

Über 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringt ein gesetzlicher Mindestlohn. So das Ergebnis einer aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Studie. Unterstellt wurde ein gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 Euro, der bis Ende 2009 auf neun Euro angehoben wird.

CDU-Generalsekretär Pofalla posaunt seit Wochen: hunderttausende Arbeitsplätze seien angeblich gefährdet. Institute hätten dies „errechnet“. Was diese Rechnungen ignorieren: Löhne sind nicht nur Kosten, sondern auch Kaufkraft. Beschäftigte im Niedriglohnbereich geben jeden Cent aus, den sie mehr erhalten. Der Nachfrageschub bringt viele neue Jobs.

Die viel zu schwache Nachfrage ist eine der Ursachen für Arbeitslosigkeit und Niedriglohnjobs. Eine andere ist Hartz IV. Erwerbslose werden gezwungen, jeden noch so schlecht bezahlten Job anzunehmen. Ergebnis: Lohndumping. Aber nicht mehr Jobs.

Die neue Studie deckt sich mit Erfahrungen von Ländern, die einen Mindestlohn haben. In England zum Beispiel wurde er 1999 eingeführt und gilt mittlerweile als „Erfolgsstory“. Beschäftigungsverluste gab es nicht. Selbst frühere Gegner sind dort heute Anhänger des Mindestlohns. Deutschland braucht einen gesetzlichen Mindestlohn – jetzt! Das bekämpft Armut und schafft auch noch Arbeitsplätze.

Quelle: ver.di Bundesvorstand, Bereich Wirtschaftspolitik

 
 

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