Mein Jahr 2013 - ein persönlich-politischer Rückblick von Olaf Mangold

Veröffentlicht am 30.12.2013 in Allgemein

Mit Matthias Platzek

Wenn ich auf das Jahr 2013 zurück blicke, dann sehe ich ein aufregendes, abwechslungsreiches und gutes Jahr. Nicht alle Ziele habe ich erreicht, aber die Erfahrungen, die ich machen durfte, die Freunde, die ich gewann, die Menschen, die ich kennengelernt habe – das alles hat mein Jahr 2013 zu einem sehr schönen und reichen Jahr werden lassen. Dafür möchte ich Danke sagen.

Als im Herbst / Winter 2012 die Delegiertenkonferenz mich zum Bundestagsdirektkandidaten wählte, begann eine Zeit, die ohne Frage zur aufregendsten meines Lebens gehört. All das, was zuvor theoretisch durchdekliniert war, musste nun praktisch bewältigt werden. Und wenn man einen ausfüllenden Beruf und ein ebenso ausfüllendes Familienleben besitzt, ist das eine wirkliche Herausforderung. Mit der familiären Unterstützung im Rücken und politischen Freunden und Weggefährten an der Seite habe ich das Unternehmen „Bundestagswahl“ mit Enthusiasmus und der nötigten Portion Optimismus begonnen. „Dieser Weg wird kein leichter sein“, das haben alle gewusst und dennoch vom ersten Tag an Seite an Seite mit mir gekämpft. Wir haben einen engen und einen weiten Kreis an Unterstützern gebildet und in Klausurtreffen Ideen gesammelt für eine Kampagne, die diesen Namen auch verdient. Wir haben neue Kontakte geknüpft, bestehende vertieft, sogenanntes „Neuland“ bearbeitet. Neben Homepage und Facebook war und ist für mich aber immer der direkte Kontakt, der direkte Austausch mit den Menschen das, was Politik und Handeln für den Bürger ausmacht. Und Politik ist keine Einzelleistung, sondern das Ergebnis des Handelns Vieler. Dies habe ich auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der SPD-Ortsvereine Bernau und Panketal zum Ausdruck gebracht. Denn neben der bundespolitischen Ebene gab und gibt es auch die kommunalpolitische Ebene, die mindestens ebenso – wenn nicht sogar wichtiger ist. Denn hier, vor Ort, können wir das Ergebnis des Tuns der „großen“ Politik erleben und den Erfolg oder Misserfolg messen. Im Frühjahr begann die aktive Wahlkampfphase. Bis zum 22. September bin ich mehrere tausend Kilometer durch den Wahlkreis Märkisch Oderland – Barnim II gefahren, mit Auto, Rad, Skates und Segway. Im „Speckgürtel“ Berlins genau so wie in der Oderregion. Ob in Rüdersdorf oder Letschin, ob in Wandlitz oder Petershagen, ob in Bernau oder Bad Freienwalde – fast überall habe ich in den Monaten bis zur Wahl sehr interessante Menschen kennen gelernt, ernsthafte und auch unterhaltsame Gespräche geführt, zugehört und – wenn möglich – nach Lösungen für Probleme gesucht. So ist es mir z. B. gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Rüdersdorf gelungen, das Brückenquartier in die Förderung des Projektes „Soziale Stadt“ aufnehmen zu lassen. Ob Radtouren am Deich oder bei der Tour de Tolerance, ob Podiumsdiskussionen vor 10 oder 150 Bürgern, ob Gespräche in Schulklassen oder Altenheimen – immer ging es mir darum, Perspektiven zu entwickeln, die zu Verbesserungen für die Menschen führen. Der Wahlkampf der Bundespartei kam erst mit Anlaufschwierigkeiten in Gang. Und auch danach holperte es an der einen oder anderen Stelle. Peer Steinbrück, der in allen persönlichen Gesprächen die Menschen überzeugen und begeistern konnte, hatte kaum eine realistische Chance, in den Medien so wahrgenommen zu werden wie er wirklich ist: offen, klug, witzig, intelligent, auch charmant. Er besuchte gleich zu Beginn seiner Deutschlandreise Panketal und widmete sich dabei dem Thema Betreuung und Pflege älterer Menschen. Dieses Thema stellte auch einen meiner politischen Schwerpunkte dar. Deshalb habe ich gemeinsam mit Frank Walter Steinmeier in Bernau ein AWO-Wohnprojekt besucht, welches neue Wege geht und stärkere Teilhabe am täglichen Leben auch für Alte besser ermöglicht. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, folgte meiner Einladung ans ZALF, wo wir gemeinsam mit namhaften Wissenschaftlern vor Ort über Probleme und Chancen europäischer Landwirtschaftpolitik und -forschung diskutierten. Ein gerade für Brandenburg wichtiges Thema. Unvergessen bleibt auch der Abend mit Matthias Platzek in Neuenhagen. Matthias Platzek ist für mich ein Beispiel für einen Politiker, der nicht abgehoben irgendwo schwebt, sondern mit beiden Beinen fest mit dem Land verwurzelt blieb. Neben Gesprächen mit Spitzenpolitikern waren es vor allem die Begegnungen mit den Bürgern im Wahlkreis, die Bürgerdialoge, die wir in der SPD 2012 im Vorfeld der Wahlen begannen und die wir hier vor Ort fortgesetzt haben. Ob zu ausgewählten Terminen oder auf öffentlichen Veranstaltungen, ob am 1. Mai in Bernau und Strausberg oder anderswo. Im Mai haben zahlreiche Bürger und Vereine in Bernau ein friedliches und kreatives Zeichen gegen eine geplante NPD-Demonstration gesetzt. Genauso in Wandlitz, wo die Unterbringung von Flüchtlingen in einem Übergangsheim dazu ausgenutzt werden sollte, ausländefeindliche Stimmungen zu erzeugen und die NPD zu stärken. Der Bürgerschaft ist es gelungen, diese Prozesse nicht nur zu stoppen, sondern umzukehren und Wandlitz zu einem Beispiel dafür zu machen, wie man Asylbewerber gut in die Gesellschaft eingliedern und bürgerschaftliches Engagement stärken kann. Dies hat mich persönlich davon überzeugt, dass uns dies auch in Panketal gelingt. Denn aufgrund der größer werdenden Krisen in der Welt kommen auch mehr Opfer von Kriegen und Krisen zu uns. Das Grundrecht auf ein faires Asylverfahren – eine zutiefst humanistische Haltung – muss auch heute noch verteidigt werden gegen rechte Parolen. Am 23. Dezember bezogen die ersten Flüchtlinge den Wohnverbund in Panketal, herzlich begrüßt vom Bürgermeister, von Bürgern, von Gemeindevertretern. Das Jahr 2013 endet, wie es begann. Mit dem Ausblick auf anstehende Wahlen in den Kommunen, in Europa und im Land. Bis dahin müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten, noch viele Gespräche führen, noch viele Menschen mitnehmen. Auch wenn der Wahlausgang der Bundestagswahlen für mich (persönlich) eine Enttäuschung darstellt, so gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es uns wieder gelingt, mit konkretem Handeln vor Ort die Menschen von der Richtigkeit unserer Thesen zu überzeugen und zu gewinnen, mitzutun. Mit dieser Gewissheit und mit einem herzlichen Dank an die vielen Unterstützer und Helfer verabschiede ich das zurück liegende Jahr und begrüße das Jahr 2014. Olaf Mangold Ortsvereinsvorsitzender

 
 

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