Jusos starten Unterschriftensammlung zum Wahlalter 16

Veröffentlicht am 21.07.2008 in Arbeitsgemeinschaften

Die Jusos Brandenburg starten ihre Unterschriftensammlung
zur Absenkung der Altersgrenze für das kommunale Wahlrecht auf 16 Jahre.

„Ich fordere, dass junge Menschen ab dem 16. Geburtstag bei den
Kommunalwahlen in Brandenburg wählen und auch selbst gewählt werden dürfen!
Junge Menschen müssen vor Ort mitentscheiden und mitgestalten können.“ steht über der Tabelle in die sich die Unterstützer der Aktion eintragen können.
Mitmachen kann jede und jeder, der oder die der Meinung ist, dass jungen
Menschen diese Möglichkeit politischer Partizipation offenstehen sollte.
Die Jusos Brandenburg gehen dabei nicht leichtfertig mit den Gegenargumenten
bezüglich der Absenkung des kommunalen Wahlalters um. Doch die Argumente,
dass jungen Menschen die nötige Einsicht in politische Prozesse fehle und
sie anfälliger für politische Extreme wären, sind für sie nur Ausreden, um
sich der Anstrengung Politik für junge Menschen zu machen und diese dann
auch so zu gestalten, dass alle Menschen diese für nachvollziehbar halten,
zu entziehen. Dazu Sören Kosanke, Landesvorsitzender der Jusos Brandenburg:
„Die Absenkung des Wahlalters zwingt die demokratischen Parteien, sich mehr
ihrem Bildungsauftrag zuzuwenden und sie nicht dem Einfluss der Demagogen
und Populisten zu überlassen.“ „Manipulierbarkeit ist keine Frage des
Alters! Politische Reife entsteht durch aktive Teilhabe, nicht durch das
Älterwerden.“ meint auch Nancy Engel, Mitglied im Juso-Landesvorstand
Brandenburg, die die Kampagne mitgestaltet hat.

Die Gründe für die Herabsenkung des kommunalen Wahlalters sind aus Sicht der
Jusos folgende:
„Wenn Jugendliche wählen dürfen, engagiert sich die Politik mehr für die
Interessen junger Menschen. Durch die demografischen Veränderungen verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen Alt und Jung. Die Absenkung des Wahlalters leistet einen Beitrag zum fairen Interessensausgleich zwischen den Generationen.
Für viele Themen der Kommunalpolitik sind gerade Jugendliche die Experten.
Kommunale Politik, die Jugendliche betrifft, soll auch von ihnen
mitentschieden werden!
Je stärker wir unsere Jugendlichen beteiligen, desto mehr lassen sie sich
für die Demokratie und Mitbestimmung begeistern. Nur wer mitmachen darf,
macht auch mit!“

Die zeitliche Nähe zur Kommunalwahl in Brandenburg in diesem Herbst ist
dabei selbstverständlich kein Zufall. Allerdings geht es den Jusos hierbei
nicht um Stimmenhascherei für die eigene Partei. Sören Kosanke: „Für uns ist
es erst in zweiter Hinsicht wichtig, dass junge Menschen sich für die Ziele
der Sozialdemokratie entscheiden. Viel wichtiger ist es für uns, dass junge
Menschen ihre Geschicke in die eigenen Hände nehmen und sich nicht von den
Interessengruppen der älteren bevormunden lassen. Hierzu ist das kommunale
Wahlrecht eine gute Möglichkeit und es versteht sich von selbst, dass dies
nur Sinn macht, wenn man sich für demokratische Parteien entscheidet.
Darüber hinaus geht es uns ja mit dieser Aktion gerade um die jungen
Menschen, die in diesem Herbst noch nicht wählen dürfen.“

 
 

Homepage Jusos Barnim

 

 

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