Jede Arbeit ist es wert, auskömmlich bezahlt zu werden

Veröffentlicht am 30.05.2013 in Allgemein

Bundestagskandidat Stefan Zierke: Wer 40 Stunden in der Woche arbeitet, soll davon leben können
Prenzlau. Am Mittwoch gab die Bundesagentur für Arbeit die Zahlen für den Berichtsmonat Mai bekannt. Stefan Zierke, der für die SPD im Wahlkreis 57 Uckermark-Barnim zur Bundestagswahl 2013 kandidiert, begrüßte die wiederum gesunkenen Arbeitslosenzahlen: "Aber auch wenn immer weniger Menschen ohne Arbeitsplatz sind, müssen nach wie vor Tausende in Barnim und Uckermark ihr Gehalt aufstocken. Das ist mit ein Grund dafür, dass der Region zunehmend die Fachkräfte fehlen", erklärt Zierke.

Er fordert einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro je Stunde. "Nach 40 Arbeitsstunden soll niemand mehr darauf angewiesen sein, noch Zeit mit dem Ausfüllen von Anträgen für staatliche Unterstützung verbringen zu müssen."
Generell seien die Gehälter in der Region und besonders im Dienstleistungsbereich sehr niedrig. Wer wenig bekommt, könne auch weniger ausgeben, so Zierke. Dadurch werde eine Armutsschleife in Gang gesetzt, denn auch der Handel, das Handwerk und das Dienstleistungsgewerbe seien von der geringen Kaufkraft direkt betroffen. "Wir müssen aufhören, unsere Region und unsere Arbeitskraft unter Wert zu verkaufen. Längst haben sich die Lebenshaltungskosten denen in anderen Regionen angeglichen. Bei uns ist kaum noch etwas billiger als anderswo", sagt der SPD-Politiker. Trotzdem gebe es in vielen Branchen noch unterschiedliche Tarife nach Ost und West bei gleicher Arbeitsleistung: "Das ist nach mehr als 20 Jahren eine große Ungerechtigkeit."
Auf der anderen Seite hätten sich Unternehmen so eingerichtet, dass der Staat quasi einen Teil des Einkommens trägt, obwohl die wirtschaftliche Lage höhere Löhne zuließe. Als Unternehmer müsse man sich der sozialen Verantwortung für seine Arbeitnehmer stellen und für ein auskömmliches Einkommen sorgen. Den Wegfall von Arbeitsplätzen auf Grund eines Mindestlohnes fürchtet Zierke nicht: "Das ist bisher in den Branchen, wo ein Mindestlohn eingeführt wurde, nicht passiert. Die Gesellschaft braucht jeden Job, für dessen Leistung es eine Nachfrage gibt. Es ist vielmehr eine Frage der Wertschätzung von Arbeit sowie der Bereitschaft, einen höheren Preis für eine qualitativ zufriedenstellende Dienstleistung zu bezahlen." Höhere Löhne würden sich nicht zuletzt auch auf den Arbeitsmarkt der Region positiv auswirken.

 
 

 

 

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