Ganztag: In der Praxis lernen

Veröffentlicht am 13.03.2008 in Bildung

Potsdam – Das in diesem Jahr auslaufende Ganztagsprogramm des Bundes soll nach Auffassung der SPD-Bildungsexpertin und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Klara Geywitz "auf Landesebene inhaltlich fortgesetzt werden". Deshalb begrüßte sie die heutige Ankündigung von Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD), dass das Land dafür weitere Personalstellen zur Verfügung stellen werde. Zugleich fordert Geywitz, "dass an den Ganztagsschulen die Berufsvorbereitung künftig eine wichtigere Rolle spielen muss". In der Auftaktveranstaltung am 18. März in der IHK Potsdam zur diesjährigen landesweiten Reihe ´Treffpunkt Schule und Wirtschaft` der SPD-Fraktion werde dies ein zentrales Thema sein.

Nach der heute vorgestellten Bilanz zum Ganztagsprogramm werden im Schuljahr 2008/09 insgesamt 170 aller 450 Grundschulen (ca. 27.400 Plätze) und 119 aller 214 weiterführenden Schulen (ca. 23.500 Plätze) Ganztagsangebote unterbreiten. Hinzu kommen 22 Förderschulen. Damit können die vom Bund im Rahmen des Programms ´Zukunft Bildung und Betreuung` seit 2003 zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 130 Mio. Euro vollständig eingesetzt werden.

Klara Geywitz: "Das sind sehr gute Zahlen. Wir dürfen jedoch nicht nur in Plätzen und Quantität rechnen, sondern müssen für hohe Qualität in der Ganztagsbetreuung sorgen. Deshalb ist eine optimale Kooperation von Schule und Hort notwendig. Bei allen Ganztagsformen müssen die Räder ineinander greifen. Das klappt noch nicht überall. Die pädagogischen Konzepte von Schule und Hort müssen immer wieder überarbeitet werden.

Die Ganztagsschulen müssen externe Partner finden, die intensiv mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten und ihnen Zukunftschancen eröffnen. Dazu gehört für mich auch die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen oder Wirtschaftsverbänden, damit die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Ganztagsangeboten in der Praxis lernen können."

Geywitz weiter: "Das Ganztagsprogramm der Bundesregierung von Gerhard Schröder hat der Bildungspolitik in ganz Deutschland einen großen Schub gegeben. Schule und Betreuung und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich damit deutlich verbessert."

 
 

 

 

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