Fester Halt für Finower Wahrzeichen

Veröffentlicht am 09.11.2005 in Kommunalpolitik

Eberswalde (neu/GMD) Die Wiederbelebung des Finower Wahrzeichens schreitet voran. Derzeit bekommt das Untergeschoss des Wasserturms eine neue Decke und einen neuen Eingangsbereich.

“Die alte Kellerdecke befand sich in einem Besorgnis erregenden Zustand“, sagt Jörg Spolert von der Finower Planungsgesellschaft. Die neue Stahlbetonkonstruktion werde in Anlehnung an die ursprüngliche Statik von 1918/19 gebaut. Damals wurde das 48,52 Meter hohe Bauwerk errichtet, um die Messingwerke mit Wasser zu versorgen. Heute gilt der Finower Wasserturm nicht nur als Industriedenkmal, sondern auch als frühes Beispiel für Backsteinexpressionismus.
Seit 2003 gibt es den Förderverein Finower Wasserturm, der die Sanierung vorantreibt, um Fördermittel wirbt und Spenden sammelt. Das Land hatte für 2005 rund 200 000 Euro bewilligt. „Wir kommen zeitlich und auch finanziell gut voran“, freute sich Arnold Kuchenbecker, Vorsitzender des Fördervereins. Die Rohbauarbeiten sollen noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. 2006 ist dann die Fassade an der Reihe. Ziel ist es, den Turm wieder begehbar zu machen.

Quelle: Märkische Oderzeitung; 08.11.2005

 
 

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