Festakt „Regine-Hildebrandt-Preis 2005“

Veröffentlicht am 26.11.2005 in Veranstaltungen

Heute fand im Atrium des Willy-Brandt-Hauses in Berlin die Verleihung des Regine-Hildebrandt-Preises statt. Angesichts der zahlreichen, sehr überzeugenden Bewerbungen hat sich die Jury entschieden, den mit 20.000 Euro dotierten Preis auch in diesem Jahr zu teilen und gleichrangig an zwei Initiativen zu vergeben.

Die Begrüßung und Moderation im Festakt erfolgte durch Dr. Christine Bergmann, (Bundesministerin a. D.). Die Festrede hielt der neue Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Sebastian Krumbiegel am Flügel.

Der Regine-Hildebrandt-Preis 2005 ging mit je 10.000 Euro an:
Rückenwind e.V., Begegnungs- und Erlebniszentrum Schönebeck / Sachsen-Anhalt
und an das
Berufliche Schulzentrum Wurzen / Sachsen.

Der Jury gehörten an: Dr. Christine Bergmann (Schirmfrau), Frauke Hildebrandt, Marion Hildebrand, Sigrid Keler, Carla Kniestedt, Dagmar Künast, Dr. Gerlinde Kuppe, Ingrid Stolpe und Simone Violka sowie Klaus Uwe Benneter.

Soziales Engagement und politische Gestaltung der sozialen Rahmenbedingungen waren der rote Faden im Leben von Regine Hildebrandt, die am 26. November 2001 verstarb. Der nach ihr benannte Preis wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Er ist dem Andenken Regine Hildebrandts gewidmet und soll in erster Linie gesellschaftliche Gruppen würdigen, die sich in ihrem Sinne in besonderem Maße für die Menschen einsetzen.
Der Jury war es in diesem Jahr wichtig, die Arbeit für und mit Jugendlichen besonders zu würdigen.

Sie hat daher einen Preis an das Begegnungs- und Erlebniszentrum Rückenwind e.V. vergeben. Jens Schmidt als Vorstandsvorsitzender und Dorit Zinke als stellvertretende Geschäftsführerin des Vereines nahmen Urkunde und Scheck in Empfang. Diese Initiative unterstützt junge Menschen und deren Familien so, dass trotz schwieriger Ausgangspositionen, Fehlentwicklungen und Desorientierungen das Leben gelingen kann. Im Vordergrund steht dabei nicht Dozieren und Anleiten, sondern Anstiften, Motivieren und Mitmachen. Dies betrifft Projekte des betreuten Wohnens, den Täter-Opfer-Ausgleich bis hin zum Jugendaustausch mit Rumänien. Der Geschäftsführer des Rückenwind e.V., Dr. Steffen Uhlig, betonte in seiner Rede die Bedeutsamkeit des ehrenamtlichen sozialen Engagements für die Gesellschaft und bittet um bessere finanzielle Unterstützung durch die Politik.

Ein weiterer Preis wurde an das Berufliche Schulzentrum Wurzen für das Jugendbegegnungsprojekt Auschwitz vergeben. Die beiden Lehrkräfte Gabriele Hertel und Jens Uwe Vogel betreiben in diesem Schulzentrum seit drei Jahren ein Jugendbegegnungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern aus dem Muldentalkreis, der Stadt Hannover und der Stadt Auschwitz. Zweimal im Jahr fahren die Jugendlichen für zwei Wochen nach Auschwitz, führen dort beispielsweise Reparaturarbeiten in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers durch und begegnen polnischen Jugendlichen bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten. Beim Gegenbesuch der polnischen Jugendlichen werden dann Jugendeinrichtungen in Hannover und in Wurzen in Stand gesetzt.

Ein sehr konkreter Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Europa.

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