Erinnerung an die Teilung Deutschlands zum 49. Jahrestag des Mauerbaus

Veröffentlicht am 18.08.2010 in Ortsverein

Auch Manfred Thurn und Rosel Wunderlich-Marsing ließen ihre Erinnerung an den 13. August 1961 Revue passieren.

Am 13. August, dem 49. Jahrstag des Mauerbaus, versammelten sich etwa zwanzig Barnimer am Mauerdenkmal in der Bernauer Jahnstraße, um dem Vergessen entgegenzutreten.
Eingeladen hatten die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und der SPD-Ortsverein Bernau.

Elke Keil, die Vorsitzende der SPD-Fraktion, erinnerte zunächst an den von allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung getragenen Beschlusses, drei originale Mauerteile, eines davon durch den Franzosen Thierry Noir künstlerisch gestaltet, auf dem Gelände des kleinen Kreishauses als Denkmal aufzustellen.

Unter den Bernauer, die sich dort am vergangenen Freitag versammelt hatten, um über ihre ganz persönlichen Erfahrungen...

...mit dem 13. August und der Zeit danach zu berichteten, war auch Rosel Wunderlich-Marsing. Damals, 1961, war die Berliner Abiturientin im englischen Sektor zu Hause: „Wir wechselten bis zu jenem Tag, wie fast alle Berliner, zwanglos von einer Besatzungszone in die andere, hatten Freunde und Familienmitglieder sowohl im West-, als auch im Ostteil der Stadt. Was am 13. August 1961 vor sich ging, konnten wir zunächst überhaupt nicht wirklich fassen. Erst in den Folgetagen wurde uns bewusst, dass wir plötzlich abgeschnitten waren.“
Das Gefühl des Eingesperrtseins sollte Rosel Wunderlich-Marsing noch viele Jahre begleiten. Schließlich verließ sie deshalb ihre Heimatstadt und ging nach Bayern. So richtig heimisch wurde die Berlinerin dort aber nie. Den Fall der Mauer betrachtet sie deshalb auch als das ersehnte Ende einer persönlichen Odyssee. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Bernauer Ortsteil Ladeburg.
Durch die Erfahrungsberichte von weiteren Teilnehmern, die nach dem Mauerbau in der DDR zu Hause waren und blieben, wurde das Treffen gegen das Vergessen zu einer lebendigen Veranstaltung. Die teils sehr persönlichen Berichte, machten es auch den jüngeren Besuchern möglich, die Geschehnisse emotional nachzuvollziehen.

Die friedliche Revolution, die von den Menschen in der DDR initiiert wurde, war es, die die Mauer zum Einsturz brachte. Bernau`s Stadtoberhaupt Hubert Handke erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Wendetage. Ohne die historischen Ereignisse, wäre er sicher Landwirt, ganz sicher aber nicht Bürgermeister geworden, resümierte er mit Blick auf die Geschichte und seinen persönlichen Lebensweg.

Er lobte die Initiative der Bernauer Sozialdemokraten, die Ereignisse um den 13. August 1961 nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die SPD habe eine gute Tradition aus der Taufe gehoben, die im kommenden Jahr, wenn sich der Bau der Mauer zum 50. Mal jährt, fortgesetzt werden soll.

Foto: Paul Heesing

 
 

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