Demographisch denkt man in Generationen- zur Notwendigkeit einer Kreisreform in Brandenburg

Veröffentlicht am 16.03.2017 in Landespolitik

Foto: © Britta Müller/ SPD Brandenburg

Potsdam/ Barnim. Würde es nach der Opposition im Landtag gehen, bräuchte es keinen Blick in die Zukunft und danach ausgerichtetes Handeln zu geben. Aktueller Beleg, die Kreisreform wird mit der Leugnung demographischer Prozesse in Frage gestellt. Schaut man sich die Argumente der Kritiker aus den Oppositionsreihen genauer an, lassen diese schnell erkennen, dass ein weitsichtiger und in die Zukunft gerichteter Blick jedoch fehlt. Folgte man dem Ansatz der Opposition – einer Trendfortschreibung der aktuellen Bevölkerungszahlen und einem weiteren Wachstum -  wäre die Rechnung ohne langfristige Prozesse der demographischen Entwicklung gemacht.

inen der Kernprozesse stellt die Fertilität (Geburtenhäufigkeit) dar. Diese ist allerdings in Deutschland und Europa in den letzten Jahrzehnten unter das Bestandserhaltungsniveau einer Gesellschaft gesunken. Die Bevölkerung kann demnach aus sich heraus nicht mehr wachsen. Auch in Brandenburg ist dies nicht möglich. Denn trotz einem derzeitig zu beobachteten Geburtenzuwachs im Land (es werden aber nicht nur Mädchen geboren), liegt die Geburtenrate in Brandenburg bei 1,6 pro Frau und damit weit unter der Reproduktionsrate von 2,1 Kinder pro Frau im Alter 15-40, zurück.  Durch diese Entwicklung schrumpft jede Generationseinheit (Elterngeneration) um 30%. Das bedeutet: weniger Mütter im gebärfähigem Alter, können das Bestandserhaltungsniveau nicht aufrechterhalten. Die Bevölkerung schrumpft!

Dieser Schrumpfung kann auch die Altersstruktur der Brandenburger Bevölkerung nicht entgegenwirken. Im Gegenteil, sie beschleunigt sie. Denn in Brandenburg werden im Jahr 2030 die ältesten Menschen leben. Die Zahl der Hochbetagten über 80 Jahre steigt deutlich, von demnach 130 700 (2012) um fast 61 Prozent auf 210 400. Bundesweit beträgt dieser Anstieg lediglich 47,2 Prozent. Die Mortalitätsraten steigen demnach. Die Bevölkerung in Brandenburg wird also „zwangsläufig“ schrumpfen. Zuwanderung und Binnenwanderung können diesen Prozess nicht stoppen, sie können ihn nur kompensieren.

Ein Blick in Statistiken hilft eben nicht allein, notwendige Entscheidungen zu treffen. Die SPD in Brandenburg hat diese Entwicklungen erkannt und stellt die Weichen daher in Richtung Zukunft. Die Kreisreform ist ein richtiger und wichtiger Schritt dorthin.
 
… und manchmal zeigen kleine Beispiele warum etwas notwendig ist:
Seit zwei Jahren bilden die ehemaligen Fußballkreise Barnim und Oberhavel einen gemeinsamen Fußballkreis. Warum? Sie haben aus zwei Kranken (weniger Spieler in beiden Kreisen) einen Gesunden gemacht. Also, es macht keinen Sinn die demografische Entwicklung zu leugnen, selbst wenn wir uns gerade auf einem Plateau befinden. Das bleibt nicht so!

 
 

 

 

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