Motivierte Lehrer: Gute Schule – gute Schüler

Veröffentlicht am 05.07.2006 in Bildung

Potsdam – SPD-Fraktionschef Günter Baaske erachtet eine "deutlich bessere Akzeptanz des Lehrerberufs für notwendig." Anlässlich der am heutigen Mittwoch beginnenden Schulferien sagte Baaske, "dass unsere Lehrerinnen und Lehrer das gesamte Schul- und Berufsleben unserer Kinder entscheidend prägen." Deshalb sei es wichtig, "die Lehrer zu stärken, anstatt sie zu Prügelknaben der Nation zu machen“. Ab dem Jahr 2010 werden in Brandenburg jährlich mehrere hundert zusätzliche Lehrer benötigt. Baaske: „Junge Menschen sollten motiviert werden, diesen Beruf zu ergreifen."

Motivierte Lehrer: Gute Schule – gute Schüler

Günter Baaske weiter: "Jeder einzelne Lehrer hat einen sehr großen Einfluss auf Lust oder Frust an den Jahren in der Schule, an Lernwillen und Wissbegierigkeit, an Talententwicklung und Sozialverhalten. Die Schule prägt das Leben – positiv oder auch negativ." Lehrer müssten mit hoher Professionalität sowohl auf veränderte Lernbedingungen, z.B. neue Medien, reagieren als auch zunehmend sozialpädagogische Aufgaben wahrnehmen.

Die über Lehrer gern verbreiteten Klischees – faul, ohne Ideen und Engagement, überbezahlt – seien wenig hilfreich, die Schulqualität zu verbessern. Der Großteil der Lehrerinnen und Lehrer sei "mit Elan bei den Schülern." Sie müssten, so Baaske, gestärkt und motiviert werden, "denn frustrierte Lehrer können keinen Stoff vermitteln und nicht begeistern."

Für verbesserte Rahmenbedingungen, z. B. den ´Schul-TÜV`, wurde gesorgt. Gesetzlich vorgegebene Qualitätsprogramme für die Schule allein würden aber nichts bewegen. Baaske: "Nur wenn die Lehrer mitmachen und trotz allem Schulernst den Schülerinnen und Schülern Wissen und Kenntnisse auch mit Fröhlichkeit und Herzlichkeit vermitteln, werden wir Qualitätsverbesserungen erreichen."

Ein wichtiger Schritt zur besseren Motivation der Lehrer sei die künftig größere Selbständigkeit von Schulen, die das neue und ab 2007/08 gültige Schulgesetz vorsieht. Auch die mit dem Gesetz vorgesehenen höheren Anwesenheitszeiten würden – "auch wenn sie nicht allen Lehrern gefallen" – Qualitätsverbesserung bringen.

Zugleich weist Günter Baaske darauf hin, dass ab 2010 jährlich mehrere hundert neue Lehrer benötigt werden, da dann geburtstarke Jahrgänge in die Schule kommen. Baaske: "Lehrer ist also ein aussichtsreicher Beruf. Wir brauchen Pädagogen, die mit Freude und Optimismus Wissen vermitteln."

 
 

 

 

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